Eigenbau / Tipps
Modelleisenbahn in Spur Z, Tipps
Manche Tipps führen auf externe Seiten.


Baumpflege Gleisreinigung Kartonbausätze Erfahrung mit Firma Staerz

Baumpflege:
Die "Flaschenputzerbäume" lassen sich einfach optisch verbessern: man muss nur sehr herzhaft mit einer kleinen Schere die eintönige Kegelform zerschneiden.
(Natürlich müssen dann auch die unsäglichen Füße verschwinden....)



Der Vorteil ist, dass diese Maßnahme auch noch in eingebautem Zustand erfolgen kann.
Gleisreinigung:
Ein wesentlicher Tipp ist, regelmäßig zu fahren....
Auch ein Reinigungszug ist keine schlechte Idee.
Manchmal geht es aber nicht ohne Handeinsatz. Wobei die Wahl des Reinigungsmittels relativ nebensächlich ist, ich verwende u.a. Isopropanol. Auch ein "Rubber" ist OK, verwende ich für "schwierige Fälle".
Eine originelle (und preiswerte) Idee zur Schienenreinigung findet sich auf der Seite von Hasse Ahlen.
  
Ein weiterer Tipp ist ATF, das ist Automatikgetriebeöl und soll seiner Additive wegen der Korrosion von Schienen, Radflächen, Kontakten usw. vorbeugen.
Wichtig ist dabei, dass es sehr sparsam angewendet wird: Auf ca. 2 cm Schienen wird jeweils wenig ATF gegeben, danach soll eine Lok das Zeug auf den restlichen Gleisen verteilen, also einige Runden fahren. Sollte einmal zuviel auf die Schienen gebracht worden sein, die Loks also schleudern und die Traktion im Eimer sein, dann hilft übliches Reinigen z.B. mit Isopropanol.
Anfangs war ich ziemlich skeptisch und habe nur sehr wenig auf meinen 3mm-Straßenbahngleisen aufgebracht. Trotz der magnetischen Räder und Schienen lässt die Kontaktsicherheit der Spur T doch zu wünschen übrig. ATF ist zwar nicht das 100%-Wundermittel aber die Fahrsicherheit hat erheblich zugenommen.
Daraufhin wurde auch der Rest der Anlage so behandelt: Nicht alle Probleme sind behoben doch sehr viele.
(Hier ein Langzeitbericht über ATF.)
Kartonbausätze:
Filigrane Teile von Kartonbausätzen sind relativ weich und fasern u.U. auf, kurz: sie sind nicht einfach zu handhaben.Tränkt man sie jedoch mit Sekundenkleber, erhält man einen ziemlich stabilen Verbundwerkstoff. Dabei kann sich jedoch die Farbe geringfügig verändern, im Zweifel vorher an unkritischer Stelle ausprobieren.