Modelleisenbahn in Spur Z (Spurweite 6,5mm, Massstab 1:220). Infos zur Modellbahn, Tipps zur Eisenbahn, Links zu Modellbahnseiten, Arduino.
Arduino IDE
Bevor man einen ATMega328 in der Arduino-Umgebung programmieren kann, muss man sich natürlich zuerst die Arduino-Software herunterladen. Die Programmiersprache ist sehr an C++ angelehnt, wird jedoch durch viele vordefinierte Makros sehr vereinfacht. Weiter benötigt man einmal einen "echten" Arduino und zwar einen, auf dem der μC in einer DIL-Fassung sitzt. Mit diesem Board können dann die zu programmierenden ATMega328 in die Fassung gesteckt und programmert werden.

ATMega 328



Nebenstehend ist das Anschlußschema des ATMega328 zu sehen. Man sieht, daß die im Programm verwendeten Portnummern nicht gleich den Pinnummern sind, so ist z.B. Port6 gleich Pin12.

Arduino-Clone
Wenn man den ATMega328 in der Arduino-Umgebung programmieren möchte, benötigt man einen 328 mit Bootloader, den man z.B. im Guloshop erhält. Weiter sollte man sich gleich die passende Fassung, einen 16MHz-Quarz und 220nF-Kondensatoren mit bestellen.




Mit "Arduino Clone" ist kein echter Clone des Arduino gemeint - der hat viel mehr Funktionen an Bord als man im Modellbahnbetrieb benötigt.
(Aber auch ein - fast - echter Clone läßt sich nach Bedarf herstellen.)
Gemeint ist ein Clone des Arduino als μC, den man im Modellbahnbetrieb einsetzen kann, ohne USB und sonstige nicht benötigte Eigenschaften.

Zunächst lötet man die Fassung auf die Platine, die man vorher auf die Größe zugesägt hat, die für die Bauteile nötig ist.
(Natürlich sollte man vorher einen Plan erstellen, was alles auf die Platine soll.)
Für einen reinen Arduino-Clone reicht eine sehr kleine Platine. Nach der Fassung verlötet man den 16MHz-Quartz und die beiden Kondensatoren, danach verkabelt man die Stromversorgung - siehe Bild. Das wars eigentlich schon - außer wenn man keine 5V-Stromversorgung zur Verfügung hat, dann muss noch etwas getan werden:

Ein 5V-Spannungsregler wie der 7805 sind recht preiswert und für unsere Zwecke eigentlich schon überdimensioniert. Das zweite Bild zeigt, wie man ihn verkabelt.
Nun kann aber noch ein Problem auftreten: Manche Modellbahner haben keine Gleichspannung sondern nur Wechselspannung zur Verfügung, dann ist auch noch ein Gleichrichter nötig, das dritte Bild zeigt dessen Einbau. Als Gleichrichter kommt z.B. ein B40C1000 infrage. Der Elko sollte ein Spannungsfestigkeit von mindestens 40V haben. Und wenn man dann anstatt 470μF 1000μF nimmt, ist das auch kein Schaden.

Beim Einsetzen des μC muss man auf die richtige Position achten: Eine Kerbe an der Fassung und am ATMega328 zeigen die richtige Position an.
Ein verpoltes Einsetzen kann zur Zerstörung des ICs führen.
Das wars dann schon.
Wie dann die einzelnen Pins des ATMega328 verkabelt werden, ist in den entsprechenden Beiträgen zu lesen.